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Neubau des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, 1.Bauabschnitt Klinikgebäude | competitionline - Wettbewerbe und Architektur

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Projekte

  • Ergebnis 10/2003

Neubau des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, 1.Bauabschnitt Klinikgebäude

Ort
D-Hamburg




  • Entscheidung 10/2003
    Verfahren Beschränkter Wettbewerb
    Bewerbungsverfahren zum begrenzt offenen Realisierungswettbewerb
    Berufsfeld / Branche Architekten
    Gewünschte Teilnehmerzahl: 118
    Zulassungsbereich EWR
    Sprache Deutsch
    Aufgabe
    Gegenstand des Wettbewerbs ist die hochbauliche Vorentwurfsplanung für den Neubau des 1. Bauabschnittes des klinischen Bereiches und eines Gesamtkonzeptes für den Wissenschafts-Campus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, von dem im Rahmen des 1. Bauabschnitts der östliche Teil, das zentrale Forschungsgebäude,... +
    Gegenstand des Wettbewerbs ist die hochbauliche Vorentwurfsplanung für den Neubau des 1. Bauabschnittes des klinischen Bereiches und eines Gesamtkonzeptes für den Wissenschafts-Campus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, von dem im Rahmen des 1. Bauabschnitts der östliche Teil, das zentrale Forschungsgebäude, errichtet werden soll. Die Planungsdaten ergeben eine Bruttogeschossfläche des 1. Bauabschnittes von ca. 100.000 m2, welche die Basis der Entwurfsaufgabe darstellen.
    Informationen

    Auslober:
    Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf - Baumanagement im Einvernehmen mit der Behörde für Wissenschaft und Forschung, Hamburg; der Behörde für Bau und Verkehr, Hamburg und dem Bezirksamt Hamburg-Nord.

    Preise für das Klinikgebäude:


  • 1. Preis


  • 2. Preis

    UKE: Eingangshalle
    UKE: Eingangshalle Diashow »

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    2. Preis
    Neubau des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, 1.Bauabschnitt Klinikgebäude

    Architektur
    Vasconi Associés Architectes , Paris (F)

    In Zusammenarbeit mit:
    Architektur: Architektencontor Agather | Scheel, Kiel, Hamburg (D)

    UKE: Eingangshalle
    UKE: Aussenperspektive
    UKE: Grundriss
       
    UKE: Ansichten
    Erläuterungstext
    AUFGABENSTELLUNG
    »Das UKE (Universitätsklinikum Eppendorf) hat sich zum Ziel gesetzt, zu den besten deutschen Universitäts-kliniken zu gehören und sich an diesem Anspruch laufend messen zu lassen.«
    Auslöser für die bauliche Nutzkonzeption des UKE auf dem Gelände an der Martinistraße war das Ergebnis von Wirtschaftlichkeits-analysen im Generalplanprojekt, die zu dem Schluss führten, dass das UKE sein Kostenniveau bis zum Jahr 2005 per anno um ca. 50 Mio. Euro dauerhaft senken muss und dass dafür eine weitgehende bauliche Neustrukturierung und -konzeption erforderlich ist.

    ENTWURFSKONZEPT
    Der Entwurf orientiert sich eindeutig zur Martinistraße, zur Öffentlichkeit und damit zur Stadt. Auf kurzem Weg ist der südliche Haupteingang über einen großzügigen begrünten Vorplatz an die Martinistraße angebunden und gibt Zugang zu einer grossen Galerie, der eigentlichen Erschliessungs- und Sichtachse in Nord-Süd Richtung des neuen Krankenhauses.
    Die Galerie gewährleistet für Patienten und Besucher eine progres-sive Erschliessung aller Einrichtungen unter Wahrung einer klaren Orientierung über die Gesamtheit der zahlreichen unterschiedlichen Funktionen.
    Im Norden führt die Galerie zur Bibliothek und zum Casino und sie entspricht in ihrem Charakter einer geschützten und überdachten Strasse nach dem Vorbild schöner Stadtgalerien.
    Dem Patienten stehen somit innerhalb des Krankenhauses eine Abfolge von Aufenthaltsbereichen zur Verfügung. Von den ge-schützten Gemeinschaftsräumen der Pflegeeinheiten, die mit vorgelagertem Balkon nach Süd-Westen orientiert sind, über die Sitzgruppen entlang der begrünten und lichtdurchfluteten Galerie bis zu den Freibereichen im angrenzendem Park.

    OPERATION
    Das Operationszentrum ist auf Ebene E 1 oberhalb der Notfallaufnahme angesiedelt. Zum Neurochirurgischen Opera-ti-onszentrum soll eine Verbindung durch Überbrückung der Hauptzufahrt hergestellt werden.
    Der Transport von Patienten erfolgt alternativ über die Aufzugsgruppe der Notfallaufnahme oder die Patienten-Aufzüge der Pflegebe-reiche in Verbindung mit einem entsprechenden Horizontaltransport. Die Umbett- und Einschleuszone ist so gestaltet, dass beide Schleusenplätze bedarfsabhängig zum Ein- und Ausschleusen genutzt werden können.
    Nach der Operation können die Patienten je nach Pflegebedürftigkeit zur Intensiv-, Intermediär- oder Normalpflegestation transportiert werden. Die Operative Tagesklinik befindet sich ebenfalls in dieser Ebene 1.

    INNERE ERSCHLIEßUNG
    Patienten (außer Notfallpatienten) und Besucher erschließen das Gebäude über den Haupteingang an der Gebäude-Südseite (soweit sie mit dem ÖPNV kommen) oder eine separate vierer Aufzugsgruppe, die das Parkhaus mit dem EG verbindet. Die horizontale Verteilung der Besucherströme erfolgt im Erdgeschoß.
    Direkt am Haupteingang liegt die Besucherinformation. Hier geht es weiter zur jeweiligen Aufzugsgruppe, die den Wartezonen und Aufenthaltsbereichen der beiden 56er Ebenen zugeordnet sind. Da-durch wird der horizontale Besucherverkehr auf die jeweiligen Pflegeeinheiten beschränkt. Bis in die Ebene 2 (Kinderklinik) führen zusätzliche einläufige Treppen, die an den Besucher-Knotenpunkten enden.

    VERSORGUNG
    Die horizontale Güterverteilung erfolgt auf der Ebene 1 (Arzneimittel- und Speisenversorgung) bis zu den zwei Aufzugsgruppen Ver- und Entsorgung im Neubau. Für die horizontale Güterverteilung (Ver- und Entsorgung) wird eine zweispurige Magistrale auf der Ebene 1 ausgewiesen, die die Aufzugskerne und die zentralen Räume der Funktionsstellen Ver- und Entsorgung verbindet. Dieser Bereich wird von Personenverkehr freigehalten. Lediglich die Mitarbeiter der Funktionsstellen Ver- und Entsorgung bzw. des Transportdienstes erhalten hier Zugang.
    Die vertikale Güterverteilung erfolgt über zwei separate Aufzugsgruppen für Ver- und Entsorgung, bestehend aus jeweils zwei Ver- und zwei Entsorgungsaufzügen, die als Stau- und ggf. Zwischenlagerflächen genutzt werden.
    Beurteilungstext
    PREISGERICHTSPROTOKOLL
    Die Passage stellt für Besucher, Patienten und Personal einen hochkommunikativen Raum dar. Die Funktionalität des Entwurfs wird durchweg positiv beurteilt. Sehr gut ist die räumliche Disposition der OP-Räume gelöst, deren Ausleuchtung mit Tageslicht und die enge Anbindung an das vorhandene MRC-Gebäude. Die Trennung von Funktionsbereichen und den Arztdiensträumen mit kurzen Wegen ist gut gelungen. Auch die Pflegebereiche sind schlüssig gelöst – die Höfe der Kämme sind richtig nach Westen geöffnet.

  • 3. Preis


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Veröffentlicht am 07.11.2003
Zuletzt aktualisiert 02.12.2008
Projekt-ID 3000459 Status Redaktionell
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