ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
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| I.1) |
NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N): Ministerium der
Finanzen des Landes Brandenburg, Postfach 900 255, Kontakt Ministerium der
Finanzen des Landes Brandenburg, 14480 Potsdam, Steinstraße 104-106, Haus
8, Zimmer 047, z. Hd. von Frau Caroline Hesse, D-14438 Potsdam. Tel.
0331/8666476. E-Mail: Caroline.Hesse@mdf.brandenburg.de.
Fax 0331/8666759. Internet-Adresse(n): Hauptadresse des
Auftraggebers: http://www.mdf.brandenburg.de. Weitere
Auskünfte erteilen: die oben genannten
Kontaktstellen. Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende
Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und
ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben
genannten Kontaktstellen. Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten
an: die oben genannten Kontaktstellen. |
| I.2) |
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ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen. Der
öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
Auftraggeber: Nein. |
ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
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| II.1) |
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BESCHREIBUNG |
| II.1.1) |
Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Neubau eines Landtagsgebäudes im Rahmen eines ÖPP-Modells. |
| II.1.2) |
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Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung: Bauleistung. Erbringung einer
Bauleistung, gleichgültig mit welchen Mitteln, gemäß den vom öffentlichen
Auftraggeber genannten Erfordernissen. Hauptausführungsort:
Potsdam. NUTS-Code: DE423. |
| II.1.3) |
|
Gegenstand der Bekanntmachung: Öffentlicher
Auftrag. |
| II.1.4) |
|
Angaben zur Rahmenvereinbarung: |
| II.1.5) |
Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Im Rahmen einer Öffentlich Privaten Partnerschaft soll am
Standort Alter Markt in Potsdam in den äußeren Um- und Aufrissen des
ursprünglichen historischen Gebäudes ein Neubau für den Landtag des Landes
Brandenburg errichtet werden. Dieses schlüsselfertig zu errichtende
Gebäude soll dem Auftraggeber spätestens im Dezember 2010 zur Verfügung
stehen. Die Bauleistungen umfassen rund 15 000 m2 NF einschließlich eines
Plenarsaals, eines Präsidialbereiches, Sitzungsräumen, Arbeitsräumen für
Fraktionen, Abgeordnete und die Landtagsverwaltung, einer Bibliothek,
eines Medienzentrums und einer Cafeteria. Zusätzlich soll eine Tiefgarage
mit einer Nutzfläche von rund 3 500 m2 gebaut werden. Bei der Ausformung
der Baukörper ist die Gestaltung und die Maßstäblichkeit der historischen
Gliederung unter Berücksichtigung der neuen Geschossigkeit und der
funktionalen Anforderungen aufzunehmen und weiter zu entwickeln. Es soll
damit die Erinnerung an die historische Situation und das
Selbstverständnis des Landtages dargestellt werden. Für diese
Bauleistungen sollen vom privaten Partner auch alle erforderlichen
Planungsleistungen auf Basis einer funktionalen Leistungsbeschreibung
erbracht werden. Die vertragliche Nutzungsdauer soll 30 Jahre betragen.
Die Finanzierung soll die Bauzwischenfinanzierung und die Endfinanzierung
über 30 Jahre ab Fertigstellung und Abnahme der Bauleistungen umfassen.
Während der Nutzungsphase soll der private Partner auch
Gebäudemanagement-Leistungen erbringen - insbesondere Betreiben,
Instandhaltung, Bauunterhalt, Schönheits- und Kleinreparaturen, Verfolgen
der Gewährleistung, Energiemanagement, Reinigung, Winter- und
Gärtnerdienste, Entsorgung und die Bewirtschaftung der Tiefgarage. Der
Auftraggeber erwartet vom Auftragnehmer ein umfassendes Gesamt-Angebot für
Planungs-, Bau-, Finanzierungs- und Gebäudemanagementleistungen. Näheres
regeln die Verdingungsunterlagen. |
| II.1.6) |
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):
45216114,
45212350,
50800000,
67000000,
70000000,
70310000, 74232000, 74700000. |
| II.1.7) |
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Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja. |
| II.1.8) |
|
Aufteilung in Lose: Nein. |
| II.1.9) |
|
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Ja. |
| II.2) |
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MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS |
| II.2.1) |
|
Gesamtmenge bzw. -umfang: |
| II.2.2) |
|
Optionen: Ja. Beschreibung der Optionen: Ein Teil
der historischen Nordfassade (Flügelbauten zwischen dem bereits
wiederaufgebauten Fortunaportal und den nördlichen Kopfbauten) soll durch
private Spenden finanziert werden. Diese Bauleistung wird nur beauftragt,
wenn die entsprechenden Mittel rechtzeitig zur Verfügung stehen. |
| II.3) |
|
VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG:
Beginn: 15.7.2007. Ende: 30.11.2040. |
ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE,
FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
|
| III.1) |
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BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG |
| III.1.1) |
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Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Binnen 18
Werktagen nach Auftragsvergabe hat der Auftragnehmer eine
Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 Prozent des Pauschalfestpreises
für die Bauleistungen (einschließlich der Kosten für das Baumanagement)
sowie bei der Abnahme eine Mängelansprüche-Bürgschaft in Höhe von 5
Prozent des Pauschalfestpreises für die Bauleistungen (einschließlich der
Kosten für das Baumanagement) eines in der Europäischen Gemeinschaft
zugelassenen Kreditinstituts oder Kreditversicherers zu stellen. |
| III.1.2) |
|
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf
die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend):
Finanzierungsdauer entspricht der vertraglichen Nutzungsdauer
nach Fertigstellung und Abnahme der Bauleistungen. Die Zahlung der Raten
erfolgt erst ab Nutzungsbeginn. Kosten der Bauzwischenfinanzierung werden
Bestandteil der Berechnungsgrundlage für die Endfinanzierung. Die
Bauzwischenfinanzierung ist auf die Bonität des Auftragnehmers
abzustellen. Einredeverzichtserklärungen während der Bauzeit werden nicht
gegeben. Näheres regeln die Verdingungsunterlagen. |
| III.1.3) |
|
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem
Vertreter; eine Projektgesellschaft ist nur nach Maßgabe der
Verdingungsunterlagen zulässig. |
| III.1.4) |
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Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung:
Nein. |
| III.2) |
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TEILNAHMEBEDINGUNGEN |
| III.2.1) |
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Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die
Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Für die Auswahl der Bewerber werden
die in dieser Bekanntmachung genannten Erklärungen und Nachweise bewertet.
Zur Erhöhung der Übersichtlichkeit und zur Arbeitserleichterung sind die
geforderten Angaben in dem Bewerberformblatt "Teilnahmewettbewerb"
zusammengefasst. Dieses ist vom Bewerber auszufüllen, in der vorgegebenen
Gliederung mit den geforderten Erklärungen und Anlagen zu versehen und
rechtsverbindlich zu unterschreiben. Das Formblatt steht unter der
Internet-Adresse: http://www.vbd-beratung.de/projekte/Landtagsneubau-brb
zum Download zur Verfügung oder kann bei der unter Ziffer I.1. angegebenen
angefordert werden. Es werden ausschließlich Erklärungen und Nachweise
bewertet, die vom Auftraggeber gefordert wurden. Der Auftraggeber
behält sich vor, unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes fehlende
Angaben, Erklärungen oder Nachweise von den Bewerbern nachzufordern. Es
wird aber darauf hingewiesen, dass der Auftraggeber hierzu nicht
verpflichtet ist. Die Bewerber sollten daher im eigenen Interesse von
vornherein vollständige Teilnahmeanträge abgeben. Die Nachweise können
auch in Kopie eingereicht werden; der Auftraggeber kann - soweit er dies
für erforderlich hält - zur näheren Überprüfung die Nachreichung des
Originals verlangen. Bietergemeinschaften müssen für jedes Mitglied der
Bietergemeinschaft die entsprechenden Nachweise vorlegen. Die
Zuverlässigkeit muss für jedes Mitglied vollständig belegt sein. Die
Leistungsfähigkeit muss für die Bietergemeinschaft insgesamt nachgewiesen
werden, d.h. hier werden die vorgelegten Nachweise aller Mitglieder
gemeinsam berücksichtigt. Unabhängig davon, ob sich mehrere Unternehmen
als Bietergemeinschaft bewerben oder für einen Teil der Leistungen
Nachunternehmer beauftragt werden sollen, sind die im Folgenden
dargestellten Nachweise und Erklärungen für alle vier Hauptleistungen (1.
Investor, 2. Bauunternehmen, 3. Architekten/Fachplaner, 4. Gebäudemanager)
abzugeben. Beabsichtigt ein Unternehmen innerhalb eines Konsortiums
mehrere dieser Hauptleistungen zu erbringen, so sind für jede dieser
Hauptleistungen alle geforderten Nachweise und Erklärungen
einzureichen. Mehrfachbewerbungen einzelner Unternehmen - als Bieter
oder Nachunternehmer -, die Hauptleistungen im o.g. Sinne übernehmen,
sind nicht zugelassen und führen zum Ausschluss der Bewerbungen, an denen
sich das entsprechende Unternehmen beteiligt hat. Sofern zum Nachweis
der Leistungsfähigkeit (nicht möglich für den Nachweis der
Zuverlässigkeit) Belege anderer Unternehmen, etwa konzernverbundener
Unternehmen, vorgelegt werden, muss der konkrete Nachweis geführt werden,
dass die Erfahrungen und Mittel dieser dritten Unternehmen dem Bewerber
für die Auftragsausführung auch tatsächlich in geeigneterweise zur
Verfügung stehen werden. Bewerber aus EU-Ländern, in denen die
benannten Nachweise nicht erteilt werden, haben gleichwertige Nachweise zu
führen bzw. gleichwertige Erklärungen abzugeben und eine amtlich
anerkannte Übersetzung beizufügen. Rechtslage - geforderte
Nachweise: Für den Investor: 1. Haftungs- und Eigentumsverhältnisse
sowie gewerberechtliche Voraussetzungen, z.B. durch einen aktuellen Auszug
aus dem Handelsregister des Herkunftslandes, nicht älter als 6
Monate. 2. Registrierung im Gewerbezentralregister, Auszug nicht älter
als 3 Monate. 3. Eigenerklärung des Bewerbers dass: a) über sein
Vermögen kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches
Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels
Masse abgelehnt worden ist, b) er sich nicht in Liquidation
befindet, c) er keine nachweislich schwere Verfehlung begangen hat, die
seine Zuverlässigkeit in Frage stellt, d) er seine Verpflichtung zur
Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen
Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat, e) er keine vorsätzlich
unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde,
Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat. Für
Bauunternehmen: 4. Haftungs- und Eigentumsverhältnisse sowie
gewerberechtliche Voraussetzungen, z.B. durch einen aktuellen Auszug aus
dem Handelsregister des Herkunftslandes, nicht älter als 6 Monate. 5.
Registrierung im Gewerbezentralregister, Auszug nicht älter als 3
Monate. 6. Eintragung in das Berufsregister oder das Register der
Industrie- und Handelskammer des Herkunftslandes. 7. Mitgliedschaft in
einer Berufsgenossenschaft. 8. Eigenerklärung des Bewerbers dass: a)
über sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares
gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser
Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist, b) er sich nicht in
Liquidation befindet, c) er keine nachweislich schwere Verfehlung
begangen hat, die seine Zuverlässigkeit in Frage stellt, d) er seine
Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur
gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat, e) er keine
vorsätzlich unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde,
Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat. Für
Architekturbüros und Fachplaner: 9. Benennung und Nachweis der
beruflichen Qualifikation des Entwurfsverfassers und der wesentlichen
Fachplaner gemäß § 23 VOF. 10. Nachweis der
Berufshaftpflichtversicherung des Entwurfsverfassers und der wesentlichen
Fachplaner, nicht älter als 3 Monate. 11. Eigenerklärung des
Entwurfsverfassers und der wesentlichen Fachplaner, dass: a) sie sich
nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befinden oder ihre
Tätigkeit eingestellt haben oder sich aufgrund eines in den
einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens
in einer entsprechenden Lage befinden, b) sie nicht aufgrund eines
rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden sind, die ihre
berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen, c) sie im Rahmen ihrer
beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen haben, die vom
Auftraggeber nachweislich festgestellt wurde, d) sie ihre Verpflichtung
zur Zahlung der Steuern und Abgaben nach den Rechtsvorschriften des
Mitgliedstaates des Auftraggebers erfüllt haben, e) sie keine
vorsätzlich unzutreffenden Auskünfte, ob und auf welche Art sie
wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft sind und ob und auf welche Art
sie auf den Auftrag bezogen in relevanterweise mit Anderen
zusammenarbeiten, abgegeben haben, f) sie keine vorsätzlich
unzutreffenden Auskünfte in Bezug auf ihre finanzielle und wirtschaftliche
Leistungsfähigkeit und fachliche Eignung abgegeben haben und diese
Auskünfte nicht unberechtigterweise verweigern werden. Für Anbieter von
Gebäudemanagementleistungen: 12. Haftungs- und Eigentumsverhältnisse
sowie gewerberechtliche Voraussetzungen, z.B. durch einen aktuellen Auszug
aus dem Handelsregister des Herkunftslandes, nicht älter als 6
Monate. 13. Registrierung im Gewerbezentralregister, Auszug nicht älter
als 3 Monate. 14. Eintragung in das Berufsregister oder das Register
der Industrie- und Handelskammer des Herkunftslandes. 15.
Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft. 16. Eigenerklärung des
Bewerbers dass: a) über sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder ein
vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung
beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist, b) er
sich nicht in Liquidation befindet, c) er keine nachweislich schwere
Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit in Frage stellt, d)
er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der
Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nicht ordnungsgemäß erfüllt
hat, e) er keine vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf
seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben
hat. |
| III.2.2) |
|
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die
Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Für den Investor: 17. Umsätze in
den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden
Leistung vergleichbar sind (Investitionsvolumen von Hochbauprojekten, die
in Öffentlich Privaten Partnerschaften verschiedener Ausprägung
verwirklicht wurden). 18. Referenzen für ÖPP-Projekte mit
vergleichbarem Leistungsumfang (kurze Angaben zu Objekt, Auftraggeber,
Auftragswert, Referenzzeitraum max. 5 Jahre). 19. Benennung
vorgesehener Finanzierungspartner; diese haben ihre grundsätzliche
Bereitschaft zur Finanzierung zu erklären. Diese Erklärungen sind
beizufügen. Für Bauunternehmen: 20. Umsätze in den letzten 5
abgeschlossenen Geschäftsjahren. Für Architekturbüros und
Fachplaner: 21. Umsätze in den letzten 5 abgeschlossenen
Geschäftsjahren. Für Anbieter von Gebäudemanagementleistungen: 22.
Umsätze in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren. |
| III.2.3) |
|
Technische Leistungsfähigkeit: Angaben und
Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu
überprüfen: Für den Investor: 23. Darstellung und Erläuterung des
vorgesehenen Realisierungsmodells sowie dessen Refinanzierung. Es ist
anzugeben, ob der Bewerber beabsichtigt, für die Realisierung eines
ÖPP-Modells eine Projektgesellschaft zu gründen. Wenn ja, sind die
Gesellschafter, ihre Gesellschaftsanteile und die Höhe des
Haftungskapitals anzugeben. Für Bauunternehmen: 24. Ausgeführte
Bauleistungen (Referenzen) bei der Errichtung von Gebäuden mit
vergleichbarem technischem Schwierigkeitsgrad und vergleichbarer Größe
(kurze Angaben zu Objekt, Auftraggeber, Auftragswert, Referenzzeitraum
max. 5 Jahre). 25. Ausgeführte Bauleistungen (Referenzen) an Gebäuden
mit vergleichbarem repräsentativem Charakter (kurze Angaben zu Objekt,
Auftraggeber, Auftragswert, Referenzzeitraum max. 10 Jahre). 26.
Erklärungen zur Zahl der jahresdurchschnittlich beschäftigten
Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufsgruppen. 27. Benennung und
Erklärung zur Qualifikation des für die Leitung und Aufsicht des
Bauvorhabens vorgesehenen technischen Personals. Für Architekturbüros oder
Fachplaner. 28. Nachweise über Planungen und Realisierung von
öffentlich genutzten Gebäuden mit repräsentativem Charakter
(Referenzobjekte). 29. Nachweis der besonderen entwurflichen Qualität,
auch im städtebaulichen Kontext sowie bei der Auseinandersetzung mit dem
Thema Alt/Neu, Wettbewerbserfolge. 30. Benennung von Referenzobjekten
der wesentlichen vorgesehenen Fachplaner. Für Anbieter von
Gebäudemanagementleistungen: 31. Erklärungen zu Objekten (Referenzen),
bei denen vergleichbare Gebäudemanagement-Leistungen erbracht wurden oder
werden (kurze Angaben zu Objekt, Auftraggeber, Leistungsdauer,
Leistungsumfang). 32. Erläuterungen, wie die
Gebäudemanagement-Leistungen während der Nutzungsphase organisiert werden
sollen (schematische Darstellung, ggfs. Anteil der Leistungen, die von
Sub-Unternehmen erbracht werden sollen, Darstellung von Erfahrungen bei
Personalübernahme). 33. Benennung und Erklärung zur Qualifikation des
für die Leitung und Aufsicht der Gebäudemanagement-Leistungen vorgesehenen
Personals. |
| III.2.4) |
|
Vorbehaltene Aufträge: Nein. |
| III.3) |
|
BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE |
| III.3.1) |
|
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten: |
| III.3.2) |
|
Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der
betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen: |
ABSCHNITT IV: VERFAHREN
|
| IV.1) |
|
VERFAHRENSART |
| IV.1.1) |
|
Verfahrensart: Wettbewerblicher Dialog. |
| IV.1.2) |
|
Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden: Geplante
Mindestzahl: 3. Höchstzahl: 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der
begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Angaben unter Ziffer III.2.2) und
III.2.3) genannten Auswahlkriterien gehen wie folgt in die Gesamtbewertung
der Teilnahmeanträge ein: Auswahlkriterien für Investor (Ziffern 17,
18, 19, 23) mit 25 %. Auswahlkriterien für Bauunternehmen (Ziffern 20,
24, 25, 26, 27) mit 25 %. Auswahlkriterien für Architekten (Ziffern 21,
28, 29, 30) mit 30 %. Auswahlkriterien für Dienstleister
Gebäudemanagement (Ziffern 22; 31, 32, 33) mit 20 %. Die Gewichtung der
einzelnen Auswahlkriterien kann auf der Internetseite: http://www.vbd-beratung.de/projekte/Landtagsneubau-brb
eingesehen werden. |
| IV.1.3) |
|
Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs: Abwicklung des Verfahrens in
aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl
der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Ja. |
| IV.2) |
|
ZUSCHLAGSKRITERIEN |
| IV.2.1) |
|
Zuschlagskriterien: Wirtschaftlich günstigstes
Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den
Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe
oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog
aufgeführt sind. |
| IV.2.2) |
|
Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt:
Nein. |
| IV.3) |
|
VERWALTUNGSINFORMATIONEN |
| IV.3.1) |
|
Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber: |
| IV.3.2) |
|
Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags:
Vorinformation Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2006/S
46-048061 vom 8.3.2006. |
| IV.3.3) |
|
Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und
ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Die Unterlagen
sind kostenpflichtig: Nein. |
| IV.3.4) |
|
Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw.
Teilnahmeanträge: 15.8.2006. |
| IV.3.5) |
|
Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur
Teilnahme an ausgewählte Bewerber: 15.9.2006. |
| IV.3.6) |
|
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst
werden können: Deutsch. |
| IV.3.7) |
|
Bindefrist des Angebots: |
| IV.3.8) |
|
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: |
ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
|
| VI.1) |
|
DAUERAUFTRAG: |
| VI.2) |
|
AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD: Nein. |
| VI.3) |
|
SONSTIGE INFORMATIONEN: Nach Abschluss des
Teilnahmewettbewerbs und nach Aufforderung zur Abgabe eines
Lösungsvorschlages gilt: Für das Erarbeiten von Lösungsvorschlägen -
insbesondere für die Entwurfsplanung -wird allen Teilnehmern, die
fristgerecht einen den Ausschreibungsbedingungen entsprechenden
Lösungsvorschlag eingereicht haben, aber letztendlich nicht den Zuschlag
erhalten, eine Entschädigung in Höhe von je 75 000 EUR einschließlich der
zum Zeitpunkt der Fälligkeit der Entschädigungszahlung gültigen
Mehrwertsteuer gezahlt. Für Sondervorschläge oder Nebenangebote wird keine
Entschädigung gezahlt. Allen Teilnehmern, die ihre Lösungsvorschläge
auf Aufforderung des Auftraggebers überarbeiten und im Interesse einer
wirtschaftlichen Lösung optimieren, aber letztlich nicht den Zuschlag
erhalten, wird für die Überarbeitung ihres Lösungsvorschlags eine
Entschädigung in Höhe von 10 000 EUR einschließlich der zum Zeitpunkt der
Fälligkeit der Entschädigungszahlung gültigen Mehrwertsteuer
gezahlt. Teilnehmern, die nach Abschluss der Dialogphase zur
Angebotsabgabe aufgefordert werden, letztlich aber nicht den Zuschlag
erhalten, wird eine Entschädigung von 5 000 EUR gezahlt. Der
Auftraggeber behält sich vor, den wettbewerblichen Dialog zu beenden, wenn
das wirtschaftlichste Ergebnis den sog. Public Service Comparator (PSC)
überschreitet. Bewerber können unter: http://www.vbd-beratung.de/projekte/Landtagsneubau-brb
Informationen zum Verfahren und zu Entwicklung und Stand der Planung für
das Landtagsgebäude einsehen bzw. über einen Link zur unter I.1 benannten
Kontaktstelle abrufen. Neben einer Machbarkeitsstudie können auch
Unterlagen angefordert werden, die mit der Erarbeitung und Erörterung
dieser Studie in Zusammenhang stehen. Diese Unterlagen werden nur an all
jene Bewerber ausgegeben, die darlegen können, sich gewerbsmäßig mit der
Ausführung von Leistungen der ausgeschriebenen Art zu befassen. Diese
Information der Bewerber erfolgt auch zur Herstellung der Gleichbehandlung
nach § 4 Abs. 5 VgV im Hinblick auf eine mögliche Beteiligung des bereits
mit der Machbarkeitsstudie beauftragten Architekturbüros. |
| VI.4) |
|
NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN |
| VI.4.1) |
|
Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:
Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für
Wirtschaft, Heinrich-Mann-Allee 107, D-14473 Potsdam. Tel. +49 331
866-1617. Fax +49 331 866-1562. |
| VI.4.2) |
|
Einlegung von Rechtsbehelfen: |
| VI.4.3) |
|
Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erhältlich sind: |
| VI.5) |
|
TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
3.7.2006. |