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Neubau "Kompetenzzentrum-Mobilität" der Fachhochschule Aachen | competitionline - Wettbewerbe und Architektur

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Projekte

  • Ergebnis 10/2009

Neubau "Kompetenzzentrum-Mobilität" der Fachhochschule Aachen

Ort
D-52066 Aachen


  • Entscheidung 10/2009
    Verfahren Beschränkter Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren
    Berufsfeld / Branche Architekten
    Gewünschte Teilnehmerzahl: 20
    Gebäudetyp Universitäten
    Zulassungsbereich EWR, WTO
    Sprache Deutsch
    Preisgelder/Honorare 100.000 EUR
    Auslober BLB Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW     
    Jury Prof. Dr. Marcus Baumann, Prof. Wolfgang Döring, Dr. Martin Gerth, Michael Großmann    , Heinz Krommen, Harald Lange, Gisela Nacken, Prof. Hartwig N. Schneider
    Aufgabe
    Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen Niederlassung Aachen plant den Neubau eines Gebäudes für die Fachhochschule Aachen mit einer Nutzfläche von ca. 5.000 qm. Geplant sind neben zwei großen Hörsälen Seminarräume, Laborflächen sowie eine Mensa. Die Gesamtbaukosten liegen bei ca. 40.000.000... +
    Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen Niederlassung Aachen plant den Neubau eines Gebäudes für die Fachhochschule Aachen mit einer Nutzfläche von ca. 5.000 qm. Geplant sind neben zwei großen Hörsälen Seminarräume, Laborflächen sowie eine Mensa. Die Gesamtbaukosten liegen bei ca. 40.000.000 EUR.
    gesetzte Teilnehmer 1. Allford Hall Monaghan Morris, London.
    2. Prof. Frank Hausmann, Aachen.
    3. Ingenhoven Architekten, Düsseldorf.
    4. Kister Scheithauer Gross Architekten, Köln.
    5. PFP Architekten, Hamburg.
    6. Studio MDA, New York.
    7. Kada Wittfeld Architektur GmbH, Aachen.
    Ausstellung Die Arbeiten werden vom 09.10.09 – 22.10.2009 (montags – freitags 9:00-18:00 Uhr) in der Fachhochschule Aachen, Bayernallee 9, 52066 Aachen ausgestellt.

  • 1. Preis


  • 2. Preis


    szmtag szmtag

    2. Preis
    Neubau "Kompetenzzentrum-Mobilität" der Fachhochschule Aachen

    Architektur
    HPP Hentrich-Petschnigg & Partner GmbH + Co. KG, Düsseldorf, Düsseldorf, Düsseldorf, Stuttgart, Leipzig, Köln, Hamburg, München, Frankfurt, Berlin (D) Zum Profil

       
         
    Erläuterungstext
    Städtebauliche Disposition

    Unser Entwurf des neuen Kompetenzzentrums Mobilität ergänzt die heterogene Bebauungsstruktur an der Hohenstaufenallee vermittelnd und unterstützt als architektonische Landmarke die Wahrnehmung der Fachhochschule Aachen in der Stadt positiv.

    Die städtebauliche Disposition sowie die architektonische Ausformulierung des „Kompetenzzentrums Mobilität“ ist konsequent aus dem stadträumlichen Umfeld, den städteplanerischen Vorgaben sowie den funktionalen Anforderungen an eine zeitgemäße und zukunftsorientierte Fachhochschule entwickelt. Der Neubau ist nach den Regeln neuzeitlichen Städtebaus und unter Berücksichtigung der Kenntnisse stadtökologischer Forschung geplant.

    Das neue Mobilitätszentrum ist baulich zwischen der westlich angrenzenden und wohngenutzten Blockrandbebauung sowie den Solitärbauten der Fachhochschule im Osten angeordnet. Die Positionierung des Gebäudes entlang der Hohenstaufenallee ermöglicht ein Höchstmass an Distanz zur bestehenden Kleingartensiedlung im Norden. Darüber hinaus unterstützt das Abknicken der Längsfassade entlang der Hohenstaufenallee das Luftströmungsverhalten in Nord-Süd Richtung.
    Die östliche Zugangsfassade an der Mariabrunnstraße richtet sich baulich auf die Fachbereiche Luft- und Raumfahrttechnik sowie Maschinenbau und Mechatronik aus und unterstützt so den kommunikativen Aspekt der Hochschule sowie deren Campusbildung im städtebaulichen Umfeld.

    Entwurflicher Leitgedanke
    Der Leitgedanke ist die Entwicklung einer urbanen Landmarke, die innerhalb der Fachhochschule Aachen baulich das Thema Mobilität durch ein entsprechend dynamisch gestaltetes Gebäude sowie Materialität darstellt. „Die Stadt zeigt Hochschule und die Hochschule zeigt Geschwindigkeit über die modulierende Anordnung von Fassadenelementen sowie deren metallische Anmutung welche in der Oberfläche Fahr- und Flugzeugen entspricht“ Die Lehre wird sichtbar gemacht. Urban eingebunden, sozial vernetzt und baulich kommunikativ.
    Kommunikation wird auch intern räumlich sowie physisch zugelassen und unterstützt gezielt den Studienalltag. Veränderbarkeit und Flexibilität sind in Struktur und Technik integriert.
    Nachhaltigkeit ist mehr als nur Programm. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz werden über die Kompaktheit des Gebäudes, über dessen materialhafte Artikulation und Fassadengestaltung sowie veränderbare und anpassungsfähige Nutzungsstrukturen abgebildet.
    Die Fassadengestaltung reflektiert den dynamischen Aspekt der Veränderung und Bewegung gestalterisch über die bewegt modulierte Anordnung der Fassadenelemente. Sie verkörpert somit auch Attribute der Lehre deren Inhalte die auch einer ständigen Veränderung, der Veränderung von Mobilität und Geschwindigkeit unterlegen sind. Gleichzeitig fasst die kompakte Gebäudeform mit einer die Gebäudeteile übergreifenden Fassadengestaltung die drei Fachbereiche mit „Mobilität“ überschreibend zusammen.


    Die Gebäudeausprägung erfolgt zeitgemäß über Material, Proportion und Maßstäblichkeit. (Orientierung an gewachsenen Gestalttypologien, durchgängige Materialität und vermittelnder Umgang mit Maß und Proportion) Das Gestaltvokabular artikuliert sich in einer elementierten Fassadenstruktur. sowie der Grundlage wirtschaftlichen Planens in Konstruktion, Materialität und Ausbau.
    Das „Kompetenzzentrum Mobilität“ bildet ein Leuchtturmprojekt in Bezug auf energieeffizientes- und optimiertes Bauen, bewussten Umgang mit Materialien (im Sinne von Ressourcenschonung und Widerverwertbarkeit von Materialien sowie den wirtschaftlichen Betrieb und eine flexible Gebäudeauslegung ab.

    Gebäude- und Nutzungsstruktur
    Das körperhafte und skulptural ausgebildete Gebäude setzt sich aus zwei Gebäudeteilen zusammen: ein zweigeschossiger Flachbau, der in Ost-West-Richtung die großen Funktionsbereiche wie Hörsaal, Vorlesung, Labore und Werkstätten aufnimmt und an der Mariabrunnstraße ein viergeschossiger Turm, in dem die drei Fachbereiche mit Ihren Professoren-, Mitarbeiter- und Projekträumen sowie abschließend die Mensa Raum finden.
    Die Nutzungen der Basis entwickeln sich um ein langgestrecktes „platzartiges“ Foyer, welches sich aus der Vorplatzstruktur an der Mariabrunnstraße in das Gebäude in Ost-West-Richtung hineinzieht. Auf der einen Seite begleiten die Hörsäle und Vorlesungsbereiche die parallel zur Hohenstaufenallee verlaufende Gebäudeflanke. Auf der den Kleingärten zugeordneten Gebäudeflanke, befinden sich die geforderten Labor- und Werkstattbereiche.
    Die Nutzungen in den weiteren Obergeschossen ordnen sich ebenso um ein zentrales Atrium an, welches vertikal mit dem der Basis verbunden ist.
    Das 5. Obergeschoss rückt zu der Kleingartensiedlung hin zurück und bildet so eine Dachterrasse für die Mensa aus.
    Der „Turm“ ist voll unterkellert. Das Kellergeschoss bildet die notwendigen Technikbereiche sowie Lagernutzungen ab.
  • 3. Preis

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Veröffentlicht am 04.03.2009 von Ulrike Weigmann
Zuletzt aktualisiert 16.10.2009 von Gunnar Schüssler
Projekt-ID 3015819 Status Redaktionell
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