Neubau eines 4-zügigen Feuerwehrgerätehauses, Frankfurt 2011
Die neue Feuerwache am Rande Alt-Eschersheims ist dreiseitig umgeben von einer gewachsener Baustruktur aus Wohn- und Nutzgebäuden, während sie im Westen an die Niddawiesen grenzt. In dieser heterogenen Umgebung soll das Feuerwehrgebäude mit seinen zwingenden Funktionszusammenhängen sowohl stadträumlich als auch innenräumlich durch klare Orientierungen gekennzeichnet sein.
Sein Baukörper gliedert sich daher in drei...
Neubau eines 4-zügigen Feuerwehrgerätehauses, Frankfurt 2011
Die neue Feuerwache am Rande Alt-Eschersheims ist dreiseitig umgeben von einer gewachsener Baustruktur aus Wohn- und Nutzgebäuden, während sie im Westen an die Niddawiesen grenzt. In dieser heterogenen Umgebung soll das Feuerwehrgebäude mit seinen zwingenden Funktionszusammenhängen sowohl stadträumlich als auch innenräumlich durch klare Orientierungen gekennzeichnet sein.
Sein Baukörper gliedert sich daher in drei Nutzungseinheiten: Die hohe Fahrzeughalle, die sich mit ihren vier Toren zum Übungs-/ Parkplatz in Richtung Nidda öffnet, den gleichhohen seitlichen Funktionsriegel mit dem Büro der Einsatzleitung und Umkleiden und Schutzbekleidungsräumen im Erdgeschoss und Aufenthaltsräumen mit Küche und Tresen im Obergeschoss, sowie den rückwärtigen eingeschossigen Lager- und Technikriegel, dessen begehbares Dach sich als Außenerweiterung für die Jugendfeuerwehr zum Garten orientiert.
Die sorgfältig proportionierten Gebäudeteile gehen auf die Maßstäblichkeit der umligenden Bebauung ein; der in das Volumen eingeschnittene Eingang verleiht dem gesamten Gebäude einen skulpturalen Charakter. Diese Wirkung wird durch die flächige Fassade aus einem glatt verputzten Wärmedämmverbundsystem mit ihren großen und kleinen Öffnungen unterstrichen. Die Putzfarbe wirkt in ruhigem Mittelgrau wie die Mischfarbe der schmuddeligen Nachbargebäude.
Durch die Fenster leuchtet das vielfältige, bewegte Innenleben der Feuerwache in verschiedenen Rottönen nach außen.