szmtag
competitionline Plattform für Wettbewerbe
 


Login
 
Aktuelle Ausschreibungen
Wettbewerbs-Ergebnisse
Büro- und Firmenprofile
Job-Anzeigen
Wettbewerbs-Monitor
Leistungen
Fachbücher
Mein competitionline
Hilfe
 
Über uns
Ideen und Ziele
Zugriffsstatistik
Nutzungsbedingungen
Impressum
Kontakt
Pressemitteilungen 2008
03.06. Öffentlichkeitsarbeit für Architekten
30.04. Wettbewerbs-Monitor
29.01. businessAD vermarktet competitionline
Pressemitteilungen 2007
09.05. unbuilt shirt award
24.04. Gemeinsame Job-Plattform
11.01. eat city - Ergebnis
05.03. Alert-Dienst
Pressemitteilungen 2006
05.12. eat city
24.11. Ausstellung Grube Messel
03.11. Kooperation NAX
31.07. cl setzt auf Web 2.0
01.06. Artikel: Richtig online bewerben
22.05. Kooperation Graphisoft
03.04. Ergebnis Messel
16.03. Brückenwettbewerb
08.03. Ingenieure im Netz
02.03. Kooperation Detail

30.04. Wettbewerbs-Monitor I/08

Pressemitteilung vom 30.04.2008
  
Architekten würden mehrheitlich Teilnahmegebühren
für offene Wettbewerbe zahlen
Ergebnis einer Umfrage von competitionline
  Wettbewerbs-Monitor I/08

Berlin, 30.04.2008. Dass sich viele Architekten mehr offene Wettbewerbe wünschen ist ein alter Hut. Doch viele Auslober scheuen die hohen Organisationskosten offener Verfahren. Die Folge ist, dass es mehr beschränkte Wettbewerbe gibt, an denen nur ausgewählte Büros teilnehmen können. Wie kann man nun finanzielle Anreize für Auslober schaffen, damit diese mehr offene Wettbewerbe veranstalten? Teilnahmegebühren wären dafür ein naheliegendes Mittel. Sie würden die Organisationskosten zum Teil auf die Teilnehmer übertragen und die Wettbewerbsveranstalter finanziell entlasten. Doch Teilnahmegebühren sind ein Tabu-Thema. Sie gelten als unmoralisch, weil Architekten für ihre ohnehin großen Leistungen innerhalb eines Wettbewerbs nicht auch noch zahlen sollten.

Doch was meinen diejenigen dazu, die es betrifft: die Architekten? Dem ist competitionline nachgegangen und hat die Architekten gefragt, ob sie sich grundsätzlich an den Mehrkosten offener Wettbewerbe in Form von 150 Euro Teilnahmegebühren beteiligen würden. 1540 Architekten und Landschaftsarchitekten haben ihre Meinung im Rahmen einer Online-Umfrage im April 2008 abgegeben.

Eine deutliche Mehrheit der Architekten (knapp 92 Prozent) ist der Meinung, dass es zu wenige offene Wettbewerbe in Deutschland gibt. "Chancengleichheit für alle" ist dabei das Hauptargument für offene Wettbewerbe. Insgesamt würden 60 Prozent aller Umfrage-Teilnehmer grundsätzlich Teilnahmegebühren bei offenen Wettbewerben zahlen.

Die Zustimmung zu Teilnahmegebühren ist jedoch nicht bei allen Planern gleich: Während Architekten die Gebühren mit deutlicher Mehrheit zahlen würden (63 Prozent), spricht sich nur eine knappe Minderheit der Landschaftsarchitekten dafür aus (49 Prozent). Ebenso spielt die berufliche Situation eine Rolle: Inhaber und Partner von Büros, also die Entscheidungsträger, würden die Gebühren grundsätzlich zahlen (64 Prozent). Angestellte sind dazu weniger bereit (54 Prozent).

Mit zunehmender Bürogröße sinkt die Zahlungsbereitschaft: Kleine Büros mit bis zu 5 Mitarbeitern würden zu 62 Prozent die Gebühren zahlen. Bei größeren Büros beträgt die Zahlungsbereitschaft noch etwa 56 Prozent. Das Büroalter spielt dagegen kaum eine Rolle: Mit zunehmendem Büroalter sinkt die Zahlungsbereitschaft nur leicht. Nahezu 60 Prozent aller Umfrage-Teilnehmer würden gerne an mehr Wettbewerben teilnehmen. Und von diesen 60 Prozent würden mehr als zwei Drittel grundsätzlich Teilnahmegebühren bei offenen Wettbewerben zahlen.

Die Umfrage-Teilnehmer haben außerdem 536 Ideen geäußert, wie offene Wettbewerbe für Auslober attraktiver gestaltet werden könnten. Dabei werden besonders häufig 2-phasige Wettbewerbe gefordert, bei denen die erste Phase weniger intensiv ausgearbeitet und geprüft werden sollte. Das ausführliche Umfrage-Ergebnis gibt es als Download unter www.competitionline.de (Wettbewerbs-Monitor I/08).

(Zeichen: 3.019 inkl. Leerzeichen)


Die Umfrage
Basis für diese Analyse ist eine Umfrage unter Architekten und Landschaftsarchitekten, die im April 2008 auf www.competitionline.de ein Online-Formular ausgefüllt haben. Die Umfrage wurde in der Ausgabe 03/08 des Deutschen Architektenblatts und auf der competitionline Internet-Plattform bekannt gemacht. Insgesamt haben sich 1540 Personen an der Umfrage beteiligt. Die Auswertung steht in Form einer ausführlichen
Publikation zur Verfügung. Sie ist die erste Ausgabe des Wettbewerbs-Monitors, einer neuen Reihe von competitionline, die künftig regelmäßig Themen aus dem Wettbewerbswesen aufgreifen soll.

Über competitionline
www.competitionline.de ist die führende Plattform für Architektur-Wettbewerbe im deutschsprachigen Internet. Sie veröffentlicht monatlich rund 300 handverlesene Ausschreibungen für Architekten und Ingenieure. Nach Beendigung der Ausschreibungen präsentieren die Gewinner ihre Wettbewerbsarbeiten mit Bildern und Plänen und stellen ihre Architekturbüros in umfangreichen Büroprofilen vor. Bereits mehr als 9.000 erfolgreiche Architekturbüros sind mit ihren Wettbewerbs-Erfolgen bei competitionline gelistet. Auch Bauherren nutzen die Plattform als Architekten-Suchmaschine. Dadurch hat sich competitionline für Architekten zum wichtigen Arbeits- und Präsentationsinstrument bei der Akquisition neuer Aufträge entwickelt und ist aus dem Büroalltag vieler Architekturbüros nicht mehr wegzudenken. Monatlich hat competitionline rund 1,7 Millionen Seitenaufrufe.

Presse-Kontakt
competitionline GmbH
Charlottenstr. 95
10969 Berlin
www.competitionline.de

Claudia Gans
claudia.gans@competitionline.de
T +49[0]30- 53 007 94-7
F +49[0]30- 53 007 94-5

Amtsgericht Charlottenburg HRB 87250; Geschäftsführung Angelika Fittkau

Seitenanfang   |   Seite drucken